Herzstückversorgung von PECO-Weichen

Herzstückversorgung von PECO-Weichen
Hintergrund ist folgender: Es wird immer wieder angesprochen, dass bei Weichen mit Herzstückpolarisierung es zu Kurzschlüssen beim Umschalten kommen kann, wenn die Kontakte nicht absolut syncron mit den Weichenzungen arbeiten (Weichenzungen liegen an den Stammgleisen an). Durch den kleinen Umbau haben die Weichenzungen dann das gleiche Potential wie die Stammgleise. Nur noch das Herzstück selbst wird umgeschaltet und es kann kein Kurzschluss mehr entstehen.

Der Weichenantrieb ist bei uns so nebenher entstanden. PECO-Weichen haben eine kleine Feder zur Endlagenfixierung und benötigen etwas mehr Kraft zum Umschalten. Der Stellweg beträgt bei diesem Antrieb knapp 10 mm und wird mittels einer selbstgebauten Mechanik so eingestellt, so dass er ca. 6 mm frei läuft und erst auf den letzten Millimetern die Stellschwelle umlegt. Die Kraft ist ausreichend, da sie dann „mit Schwung“ gestellt wird.

Hier ist eine Weiche mit isoliertem Herzstück abgebildet. Wenn man einen Weiche mit elektrisch leitendem Herzstück entsprechend umarbeitet funktioniert das bei dieser auch und es entstehen keine Kurzschlüsse. Als Beispiel dient eine Weiche von PECO. Andere Fabrikate sind ähnlich aufgebaut und können sicher auch umgebaut werden.

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Hier noch ein Beispiel für einen speziell für die Kombination PECO-Weiche und Hoffmann-Antrieb aufgebauten Weichenantrieb. Der Hoffmann Antrieb verfügt über einen potentialfreien Umschalter.